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vom müssen und verpacken/

 

Die Modalverben fliegen durcheinander, vonwegen Hilfe: man weiß nicht, was man mit mir macht. Ich weiß sehr wohl was ich mache: die Bücher und Hefte liegen Kante an Kante auf dem Laptop, um optimal den Platz in der Tasche zu nutzen; die dreckige Wäsche kommt ganz unten in den Beutel, damitich später weiß, was noch gewaschen werden muss und was nicht. Hinterlassen werde ich die Altapapier- nierenschale mit den zwei benutzen rosa Wachsbällchen, demnächst brauche ich mir nichts mehr in die Ohren zu stecken. Demnächst werde ich im Zug in eine andere Stadt sitzen und mich fühlen wie sonst auch wenn ich im Zug sitze und in eine andere Stadt fahre: das Heimische. Das Hemische wird aufkommen, sobald ich geprüft habe ob stimmt was Thomas sagt: dass jemand für ich am Telefon ist.
No sagt natürlich war der Montag gut und muss der Dienstag schlecht laufen. Er weiß immer wie das mit den Hilfsverben funktioniert, dann atmet er tief aus und beruhigt mich. Er sagt er ist Komparse und kann den ganzen Tag lesen und ich muss mir vorher überlegen was ich den Ärzten sagen will und dann muss ich es sagen. Wenn ich eine Statistik aufstelle ist das MUSS bei mir deutlich höher im Kurs, als bei ihm. Oder als bei jedem. Um das nicht überdenken zu müssen (!) nehme ich die Tabletten die ich nehmen darf und schlafe bis zum Abend bis No wieder anruft. Er muss ja nicht übertreiben. Er muss Bus fahren sagt er, aber theoretisch betrachtet könnte er zu Fuß laufen, weiß ich. Ich kriege noch rosa Tropfen in einem  blauen winzigen Messbecherlein und schlafe und verpasse Nos nächsten Anruf.

 

 

 

 

8.4.08 12:23
 


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