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aemotional/

Der Pfleger weckt mich der mich nackt gesehen hat. Der immernoch erst reinkommt dann anklopf, der den zu Igelstacheln gegelten Kopf senkt, wenn man ihm auf dm Gang begegnet. Dieser fiese dicke kleine Kerl stellt sich immer erst einmal in die Eingangshalle und schreit das Frühstück aus wie den Fahnenapell, dann reißt er alle Türen auf um jeden einzelnden zu holen. Jetzt steht er Skifahrer vorgebeugt da und wartet, dass ich abnicke: genau der gleiche fragende Blick wie er ins Bad geplatzt war. Ich winke ab; soll er die anderen so tyrannisch wecken gehen. Beim Frühstück fällt Herrn Dimke auf, dass ich nicht guten Morgen gesagt habe. Natürlich hatte ich nicht guten Morgen gesagt, ich sage nie guten Morgen. Zu scnell frage ich, ob ich es tatsächlich nicht getan hätte und hole es nach: Ich hätte es vergessen. Dabei würde ich es nie vergessen, sondern einfach nicht sagen. Der Kopf hat es abgehadelt: Morge - Morgen. Das war's. Ich setze mich wieder in mein Zimmer und schreibe wie Tilman Ramstedt, das ist nicht schlimm. Dann setzte ich mich auf mein Bett und schreibe neunzehn Gedichte neben Jan Wagners achtzehn Pasteten, das ist sehr gut. Nun schlummere ich doch ein wenig bis Uwe reinkommt und will, dass ich seine Biografie lese. Die standhafte Nina macht klar, dass sie schlafen will. Doch ihr Schreibtrieb lässt sie nicht los. Ich stehe bald auf um Uwe meine Idee zu verkünden, dass ich einen Artikel über ihn schreiben will und natürlich ist er begeistert. Allerdings lässt er mich danach kaum mehr in Ruhe, erzählt sein halbes Leben und wie unterbricht mant jemanden der von Mißhandlungen spricht. Ich werde zur geduldigen Journalistin, ganz pragmatisch; lese schonmal die Biografie die er mir gegben hat und mache Notizen. Letztlich unerbricht mich No und wir spielen bis zum Abend Tischtennis. Als er kam hatte er schon schlechte Laune von der rothaarigen Krankenschwester: Sie hat ihm gesagt, dass er heute aber pünktlich gehen muss. Beim Essen wird er,junger Mann, wieder von ihr angesprochen, dass er hier nicht in Pension sein. Weil ihm das Essen sonst angeboten wurde ist es bescheuert das jetzt zu sagen,vor allem weil immer so viel übrig bleibt. Mit Mensch ärger dich nicht spielt No seinen Ärger weg, ich bekomme ihnzwischendurch, ich verliere immer. Beim Spielen kommt malwieder Herr Marx ins Zimmer. Er weiß nie wo sein Zimmer ist und seine Schuhe und sein Essen und sein Kamm. Demnach ist die Frisur schon ganz marx und er hat ein Kurzzeitgedachnis vom Gangende bis Ganganfang. Er wir auch leicht aggressiv, wenn man ihn anspricht, sagt er, dass er einen hört, aber er reagiert trotzdem nicht. Ansonsten nervt heut nur noch Thomas wie immer mit seinem ständigen Reden und der ganzen Person. No weiß noch nicht, ob ermich morgen besucht.
30.3.08 07:34
 


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